MS-Erkrankung
Multiple Sklerose (MS, lat. „multiplex“ = vielfach; griech. „skleros“ = hart) ist eine chronische Erkrankung des Nervensystems. Sie kann häufig im Erwachsenenalter zwischen 20 und 40 Jahren, jedoch auch darüber hinaus auftreten. Frauen sind von ihr häufiger betroffen als Männer.
Die Krankheit, im Fachjargon auch Encephalomyelitis disseminata (ED) genannt, lässt sich auf beschädigte oder sogar defekte Nervenbahnen zurückführen. Die Folge sind verstreut auftretende Entzündungen im Gehirn und Rückenmark.
MS-Symptome:
Durch die Beeinträchtigung bestimmter Nervenstrukturen können die Beschwerden patientenabhängig verschieden sein. Einige klagen über
Seh-, Empfindungs- und Blasenentleerungsstörungen, bei anderen treten spastische Lähmungen und Schmerzen auf. Vermehrt zeigen MS-Betroffene auch Erschöpfungszustände (Fatigue).
Die Symptome treten oftmals in Form von sogenannten „Schüben“ auf, d.h. dass sie in Stärke und Häufigkeit variieren können.
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